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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Rallye-Veranstaltungen
Seiten 1 | 2
Linda Offline

Augapfel-Gepiercter

Beiträge: 2.744

30.08.2008 07:13
#16 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

nur noch 48 minuten, dann geht´s los!!!

*Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat*

Linda Offline

Augapfel-Gepiercter

Beiträge: 2.744

31.08.2008 10:41
#17 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

boah, war das anstrengend!!! aber hat spass gemacht. obwohl ich echt manchmal sternchen gesehen hab, wegen diesen saublöden anzügen. das war ja so eine qual in der hitze. hat mich echt geärgert und hat stellenweise ganz schön den spass genommen. nur weil da alle 20 jahre mal einer abfackelt....

glückwunsch an alle, die gut angekommen sind und natürlich an alle, die noch einen pokal gewonnen haben.

*Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat*

Linda Offline

Augapfel-Gepiercter

Beiträge: 2.744

01.09.2008 08:36
#18 RE: berichte Zitat · antworten
so, hier der bericht.

gruß vom dickschiffcopilot.

Großer Motorsport bei der 18. ADAC Limes-Rallye 2008
Rund 1000 Zuschauer beim Rundkurs in Langd
(sm) Die 18. Auflage der ADAC Limes-Rallye 2008 brachte den ca. 2500 Zuschauern, davon allein 1000 in Langd, wieder einmal Spitzensport und knappe Entscheidungen über Sieg und Platz. Die großen Mühen der Verantwortlichen um Rallyeleiter Gerhard Krause hatten gewohnt gute und präzise Arbeit im Vorfeld und während der Rallye geleistet. Die „Limes“ wie sie von Fans und Aktiven genannt wird, hat sich in der Region Mittelhessen etabliert und ist nach wie vor ein Paradebeispiel für Engagement und sportliche Tatkraft. Das Zusammenspiel von moderner und kraftvoller Technik, Geschwindigkeit und fahrerischen Können hat nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt.
Zeitgleich mit dem Schäferfest hatte die Rallye-Veranstaltung zwar erhebliche Konkurrenz in der Zuschauergunst, doch haben beide Wettbewerbe ihren Freundeskreis und muss nicht im Gegensatz zueinander stehen.
Über 90 Teams zur 18. ADAC Limes-Rallye und 26 Teams des Historic-Rallye-Cup stellten sich den technischen Kommissaren zur Abnahme. Dabei wurden alle Bedingungen unter denen die Teams in den einzelnen Klassen – nach Leistungsgewicht (Gruppe G), nach Hubraum und engem technischen Reglement (Gruppe F 2005) und nach Hubraum und weit gefassten Reglement (Gruppe H) – starten erfüllt. Auch Bekleidung, Schuhe, Wäsche, Helme und andere sicherheitsrelevanten Bestimmungen wurden von den technischen Kommissaren geprüft.
Ab Sonnabend früh konnten dann die 3 ausgewählten Strecken besichtigt werden, von allen Teams wurde ein sogenanntes „Gebetbuch“ angefertigt in dem jede Kurve, jeder Meter Asphalt akribisch notiert und durch eine Kontrollfahrt auch noch einmal überprüft wird.
Um kurz vor 12.00Uhr wurden dann von der Mehrzweckhalle Hungen-Inheiden die ersten Vorwagen für die „Historic“ gestartet. Um 12.06 folgten die 26 Teams aus ganz Deutschland und der Schweiz auf die 2 Runden und der besonderen Art, nämlich eine Rallye nach Sollzeit, zu fahren. Die Abweichungen durch die schnellere oder langsamere Zeit ergeben dann eine Punktzahl nach denen das Gesamtklassement erstellt wird.
Nachdem sich nach einer kleinen Pause die hochkarätigen Vorausfahrzeuge in der Besetzung Mark Wallenwein/NN, Norbert Moufang/Michaela Alexy und Sandro Wallenwein/NN auf den Weg machten, war die Stimmung an verschiedenen Punkten in Harbach und Langd richtig gut.
Mit Beginn der heißen Phase hagelte es aber auch schon die ersten Ausfälle, sämtlich nach technischen Defekten. So mussten die Mitfavoriten Markus Schmidt/Uli Weidauer (Heuchelheim/Gießen) ihren Ford EscortRS nach der zweitbesten Zeit in dieser Wertungsprüfung (WP) und Udo Schiffmann/Sandro Matejka (SFG Vogelsberg) ihren BMW M3 schon nach der WP bzw. bereits in der WP abstellen. Und nicht Marco Koch/Stefan Assmann (AMC Hungen) machten die Peace sondern Stefan Moses/Stefan Lauth (Schmitten/Wehrheim) setzten mit ihrem BMW 320is die ersten Duftmarken. Vor dem Rundkurs in Langd waren also die Karten erst einmal gemischt aber die eigentliche Favoriten wollten hier Klarheit schaffen.
Titelverteidiger Marco Koch/Stefan Assmann jagten dann auch mit ihrem giftgrünen trijekt-Opel Kadett einem knappen Rückstand hinterher und waren auf einmal 5 Sek. vorn! Und der Defektteufel schlug hier wieder zu. Moses/Lauth mussten ihren BMW ausrollen lassen, die Hinterachse hielt den enormen Anforderungen nicht mehr stand. Und der Mitfavorit Michael Rausch/Thomas Schäfer aus Schlitz (Opel Ascona B) wollte hier zuviel, zog beim Übergang von der Kreisstraße nach Ulfa auf einen geteerten Wirtschaftsweg zu sehr an der Handbremse, drehte sich zweimal und hatte Probleme beim Wiederanlassen des Motors. So war die Reihenfolge nach dem Erreichen der Zwangspause in Inheiden nahezu identisch mit dem Endergebnis. Ein erstes Fazit; vorne waren nur Hecktriebler, die Allradler spielten keine Rolle.
Der zweite Durchgang versprach also genauso spannend zu werden, wie der erste. Die Zuschauer in der Nähe der Streckensprecher wurden auch stets über die Zwischenstände nach den jeweiligen WP´s informiert.
Klar war nur; Koch/Assmann würden sich die Führung nicht mehr nehmen lassen. Doch auch sie mussten „eine Schippe drauflegen“ wie Stefan Assmann hinterher betonte um vor allem Martin Häring/Stefan Schork (Alzenau/Grünberg) mit ihrem schnellen Opel Manta auf Distanz zu halten. Am Ende schaute zwar ein „komfortabler“ Vorsprung von 14,6 Sek. heraus, doch hätte es durchaus ganz eng werden können. Aber davon lebt eine Rallye. Die Plätze 3,4 und 5 lagen am Ende nur 1,1Sek. auseinander! Vom 8. Gesamtrang aus drückte Michael Rausch/Thomas Schäfer mit Bestzeit in der ersten WP nach der Pause und weiteren Topzeiten, doch reichte es „nur“ zum 5. Gesamtrang. Uwe Kiehm/Heiko Ziebuhr (SFG Vogelsberg) hatten am Anfang etwas an Zeit eingebüßt, sahen aber dennoch eine Chance aufs Treppchen zu kommen. Doch Markus Schmidtmeister/Thomas Schmidtmeister (AMC Hungen) ließen es nicht zu. Mit fahrerischer Perfektion konnten beide aufwarten, doch 0,4 Sek. reichten dem Hungener Team zum 3. Gesamtrang.
Ingo Hanika/Peter Bechthold (Biebertal/Wettenberg) waren nicht ganz locker in diese Rallye gegangen, hatten zwar keine Fehler gemacht, aber die Peace war etwas eingeschränkt. Doch Gesamtrang 8 vor Matthias Weber/Wolfgang Vetter (AMSC Pohlheim) auf einem gemieteten Mitsubishi Lancer EVO 7 war ok, wie der Co meinte. Die Pohlheimer indes hatten ihren eigenen Lancer kurzfristig nach Österreich verkauft, wollten nicht auf den Start verzichten, mieteten ein Ersatzfahrzeug, hatten keine Probleme waren aber nach eigenen Bekunden „zu langsam“.
Auf dem 14. Gesamtrang platzierte sich das Teams Lars Garten/Michaela Casper (AMSC Pohlheim), holte einen souveränen Klassensieg in der H13 (bis 1600ccm) vor Alexander Milnerowicz/Markus Rutenberg auf Ford Fiesta. Carsten Hamel/Carsten Lemme von der SFG Vogelsberg hatten gleich in der ersten WP ihr Aha-Erlebnis und waren dann mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Platz 4 in der Klasse und Rang 39 für die „neue“ Paarung Dirk Mootz/Jürgen Guntrum (AMC Gießen) auf Toyota Corolla und Platz 8 für Ina Beck/Arno Enners (AMC Gießen), die ihre erste Rallye erfolgreich absolvierten. Knapp dahinter liefen Nico und Daniel Czirpka (Laubach) Opel Corsa ins Ziel in Inheiden. Viel enger als in der H13 war es für Marc Beilner/ Udo Niederle (MSC Horlofftal) auf Opel Kadett E in der Klasse F 2005 3, die mit 0,1 Sek. den Klassensieg und die Führung in der Hessenmeisterschaft (HfM) holten bzw. verteidigten (Rang 15 im Gesamt) . Die Charakteristika des Rundkurses in Langd spielte ihnen dabei in die Hände. Benjamin Krusch/Jens Schuchmann (Feldatal) auf BMW 318is erreichten Platz 4 in dieser Klasse, Maurice Moufang/ Florian Oechler (MSCHorlofftal) ebenfalls auf BMW 318is reihten sich auf Platz 7 hinter Sven Jungwirth/Christoph Weiß (AMSC Pohlheim) auf Opel Astra ein. Die Giessener Georg und Katja Hossfeldt (AMC Hungen) waren in der für sie neuen Klasse mit Rang 9 zufrieden, hatten aber mit dem schwereren Fahrzeug beim Anbremsen etwas Probleme. Björn Seitz/Volker Müller (Lich/Laubach) auf Nissan 100 NX und Alexander Papendorf/Timo Rau (Hungen/Nidda) auf Seat Ibiza erreichten Rang 12 und 13.
Die „Dickschiffe“ von Alexander Roth/Linda Kubala (Laubach) Audi Quattro und Christoph Würtele/Markus Sienel (AMC Gießen) Audi A4 Quattro hatten bei diesen Strecken keine ernsthaften Chancen, doch ankommen wollten beide (Rang12 und 19). Etwas leichter hatte es da Peter Jaschinger/Michael Pfarrer (AMC Hungen) mit ihrem BMW M3. Zwar konnten sie in der Klasse nicht in die Spitze vordringen, doch Rang 18 im Gesamt und Klassenplatz 3 vor Christian Schuld/Benjamin Petersen (AMC Hungen) Opel Kadett C auf Rang 48 und Klassenplatz 5 war in Ordnung.
Im hinteren Mittelfeld der Klasse H14 (bis 2000ccm) rangelten der „alte Neueinsteiger“ Reinhold Keller/Norbert Kühn (Grünberg/Laubach) Ralf Wörner/David Wörner (Lahnau) und Torsten Tippner/Alexander Hirth (AMC Hungen) um die besseren Plätze. Ankommen war wichtig, die Platzierungen weniger.
Spannend war es auch in der Gruppe der Serienfahrzeuge (Gruppe G), denn hier waren zwei gleichstarke Teams auf den Sieg in der Gruppe und der Klasse. Martin Gill/Eginhard Kasper (Laubach/Hungen) hatte sich einen Ford Escort Cosworth geliehen und wollte den „Platzhirschen“ den Sieg streitig machen. Ganz hat es nicht geklappt, denn 0,9 Sek. fehlten ihnen am Sieg.
Ebenfalls Spannend verlief der Kampf um die Plätze in der G19, denn hier hatten mehrere Teams Chancen auf vordere Plätze in der Klasse. Gerade mal 10 Sek. fehlten dem „Senioren-Team Jens und Elke Hofmann (Lahnau) auf BMW 318is zum Klasensieg. Ein durchaus respektabler Wiedereinstieg nach 9 (Jens) bzw. 15 (Elke) Jahren Pause. Mit Platz 3 in dieser Klasse zeigte Christian Sier/Meike Zettl (AMSC Pohlheim), dass mehr drin ist. Benjamin und Peter Steidl (Laubach) auf Seat Ibiza belegten Platz 7 und Daniel und Sabrina Puschner /AMSC Pohlheim) auf dem neu aufgebauten VW Golf Platz 10.
Gert und Nils Hildebrandt (AMC Gießen) mussten sich mit ihrem VW Polo der Übermacht der Suzuki´s beugen und belegten Platz 3 in der Klasse und Rang 59 im Gesamt.
Insgesamt erreichten 66 Teams von 91 gestarteten das Ziel in Hungen-Inheiden was eine doch hohe Ausfall-Quote von mehr als 27% entspricht. Leider gab es auf der letzten WP auch noch beim Abflug von Daniel und Lucas Habicht (AMSC Pohlheim) auch Verletzte, doch konnte Daniel kurz darauf das Krankenhaus verlassen, doch Lucas muss bis Montag bleiben.


Stimmen zur Rallye
Stefan Assmann: Spannung bis zur letzten WP, so ist Rallyesport interessant. Wir mussten nach der Pause noch eine „Schippe“ drauflegen, denn den Titel des Vorjahres wollten wir schon wieder holen.
Reinhold Keller: Der „Alte Neueinsteiger“ war happy über die schöne Rallye, das neuaufgebaute Auto war ok und die neuen Klamotten (Fahreranzüge etc.) müssen ja getragen werden, das bedeutet in diesem und nächsten Jahr wollen wir es noch mal wissen.
Dirk Mootz: Wünschte sich für solch eine Rallye ein paar PS mehr unter der Haube seines Toyota Corolla.
Markus Schmidtmeister: Eine Rallye ohne Probleme für uns, kein Fahrfehler, kein Technikproblem und der dritte Platz, was will man mehr.
Uwe Kiehm: Hatte einen kleinen Fehler im Rundkurs Langd, war dennoch sehr zufrieden.
Christian Schuld: Für unsere Verhältnisse eine gute Rallye. Einige gelbe Flaggen haben uns eingebremst aber sonst war alles ok.
Christian Sier: Glaubt mit dem neuen Auto was „reißen“ zu können. Da geht noch mehr, war aber durchaus zufrieden, da dies die 2. Rallye mit dem neuen Auto ist.
Maurice Moufang: Eigentlich alles gut gelaufen. WP 1und 4 (Rundkurs in Harbach) haben mir nicht gut gelegen, dafür fuhr er in WP 2 und 5 (Start-Ziel Prüfung Rainrod) zweimal Klassenbestzeit.
Lars Garten: Trotz Seriegetriebe und ohne Sperre konnte ich den Klassensieg holen. Alles lief sehr gut für uns.
Christoph Würtele: Endlich die Ziel-Rampe erreicht. Nach den vielen Ausfällen in der Vergangenheit ist das der Fortschritt, aber das Auto braucht noch etwas Zeit und flüssigere Strecken.
Katja Hossfeld: Bis auf die Start-Ziel WP war es eine tolle Rallye. Diese langen Kurven und die Bäume haben uns nicht gefallen und zu etwas verhaltener Fahrweise angehalten. Bis auf das etwas problematisch Anbremsen haben wir mit dem schwereren Auto keine Probleme gehabt. Aber es war unglaublich eng im Ergebnis.
Sascha und Volker Schneider (Lollar) In Führung der Klasse F 2005 3 liegend auszufallen wegen einem Kleinteile ist schon hart. Aber so ist das im Rallyesport.

*Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat*

Torben Offline

Sprungkuppenüberseher


Beiträge: 91

02.09.2008 02:05
#19 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten
Hallo, bin mit den Bildern durch. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack ...

Heckantrieb! - Oder läufst du auf den Händen?

Angefügte Bilder:
IMG_6915.jpg   IMG_6941.jpg   IMG_6956.jpg   IMG_7048.jpg   IMG_7055.jpg   IMG_7226.jpg   IMG_7246.jpg   IMG_7304.jpg   IMG_7318.jpg   IMG_7385.jpg   IMG_7416.jpg   IMG_7442.jpg   IMG_7647.jpg   IMG_7681.jpg   IMG_7882.jpg   IMG_7893.jpg   IMG_7896.jpg   IMG_7930.jpg   IMG_7937.jpg   IMG_7971.jpg   IMG_7982.jpg   IMG_8036.jpg   IMG_8038.jpg   IMG_8079.jpg   IMG_8190.jpg   IMG_8222.jpg   IMG_8234.jpg   IMG_8449.jpg   IMG_8451.jpg   IMG_8453.jpg  
Linda Offline

Augapfel-Gepiercter

Beiträge: 2.744

02.09.2008 08:58
#20 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

hey torben,
schöne bilder!!! lass mal ne cd rüber wachsen.
bitte die bilder von der abnahme net vergessen.

danke schon mal!

linda

*Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat*

martin4wd Offline

Sprungkuppenüberseher


Beiträge: 216

02.09.2008 10:22
#21 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

Hey Torben,
sehen gut aus deine Foto´s .
Gehst du heut abend zum TNS??

Torben Offline

Sprungkuppenüberseher


Beiträge: 91

02.09.2008 12:02
#22 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

Zitat von martin4wd

Gehst du heut abend zum TNS??


Ja, wenn das Wetter hält, bin ich eigentlich immer da!

Ich hab auch noch die Spionage-Bilder von der techn.Abnahme von dir! Soll ich sie dir an die Arbeit schicken?

Gruß Torben

Heckantrieb! - Oder läufst du auf den Händen?

Linda Offline

Augapfel-Gepiercter

Beiträge: 2.744

22.09.2008 14:40
#23 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten

den hier kannt ich noch nicht:

aus http://www.trijekt.de/Erneuter_Heimsieg_...du9spl6kdmlaru1

Presse
18. ADAC Limes Rallye
2008-08-29
Hier können sie den Presseartikel zur 18. ADAC Limes Rallye von Heiko Schäfer lesen:

Erneuter Heimsieg für Koch/Assmann bei Limes Rallye
Ausfall von Moses nach Führung, Klassensiege für Roth, Beilner und Garten,

Geschätzte 2 000 Zuschauer


Nach ihrem Vorjahressieg waren Marco Koch/Stefan Assmann (Marburg/Gladenbach) auch bei der diesjährigen ADAC Limes Rallye nach insgesamt sechs Wertungsprüfungen (WP) auf Bestzeit nicht zu schlagen.

Das Topteam vom veranstaltenden AMC Hungen verwies im Trijekt Opel Kadett C Coupe Martin Häring/Stefan Schork (Alzenau/Grünberg) im Opel Manta B, sowie Markus und Thomas Schmidtmeister (Niddatal/Laubach) im BMW 320is auf die Plätze zwei und drei.

Bei sommerlichen Temperaturen und geschätzten 2 000 Zuschauern hatten die 91 Teams, 66 in Wertung, vom Rallyezentrum Inheiden die beiden Rundkurse Harbach (WP 1 und 4) und LIQUI MOLY Langd (WP 3 und 6), sowie die Sprintprüfung Rainrod (WP 2 und 5) jeweils zweimal zu fahren.

Die Überraschung des Tages erfolgte kurz nach dem Start, als Stefan Moses/Stefan Lauth (Schmitten/Wehrheim) im BMW 320 is in Harbach und Rainrod jeweils Bestzeit fuhren. Knapp hinter Moses folgten in Harbach Michael Rausch/Thomas Schäfer (Schlitz) im Trijekt Opel Ascona B und Markus Schmidt/Ulli Weidauer (Heuchelheim/Gießen) im Ford Escort RS 2000. Mit 1, 6 Sekunden belegten Koch/Assmann Rang vier. Kurz darauf verabschiedeten sich Schmidt/Weidauer in Rainrod nach einem Hinterachsschaden am Escort. Auch das Feuerwerk von Moses, erster Limes- Sieger 1984, erlosch kurz darauf. Der Schmittener musste seinen BMW im Rundkurs Langd nach einem Hinterachsschaden ebenfalls abstellen.

Nach nur 0, 5 Sekunden Rückstand zu Koch in Rainrod, büßte Rausch in Langd nach einem Dreher und abgewürgtem Motor satte 25 Sekunden ein, die ihn auf Platz sechs zurückwarfen und einen möglichen Podestplatz zunichte machten.

In der Pause nach WP 3 führte Lokalmatador Koch vor Häring (+ 9, 3 Sekunden) und den Schmidtmeister- Brüdern (+12, 7 Sekunden). Ohne nennenswerte Probleme lagen Matthias Weber/Wolfgang Vetter (Pohlheim) im Mitsubishi Lancer Evo 7 (30, 3 Sekunden) vor Ingo Hanika/Peter Bechthold (Biebertal/Wettenberg) im Golf GTI 16 V (30, 8 Sekunden) mit Eingewöhnungsproblemen mit dem neuen Getriebe, sowie Alexander Roth/Linda Kubala (Laubach) im Audi Quattro (+ 45, 3 Sekunden. Auf den Plätzen acht, neun und zehn.

Bis ins Ziel blieb die Rangfolge auf den ersten drei Plätzen unverändert. Mit drei Bestzeiten gewannen Koch/Assmann im Trijekt- Kadett verdient vor Häring/Schork (+15 Sekunden) und den Schmidtmeister- Brüdern (+29 Sekunden). Hanika wurde Gesamtachter (+ 50 Sekunden) vor Weber (+ 58 Sekunden). Die Topten komplettierten aus heimischer Sicht Wilfried und Kerstin Fränzke (Marburg) im Golf GTI 16V (+88 Sekunden).

Mit Rang 12 (+96 Sekunden) holte sich Alexander Roth mit Freundin Linda Kubala (beide Laubach) im Audi Quattro ebenso den Klassensieg wie Lars Garten/Michaela Casper (Pohlheim/Alheim) vom AMSC Pohlheim im Honda Civic (+116 Sekunden) auf Gesamtrang 14. Die Zweifel von Garten vor dem Start („habe mit dem Seriengetriebe wohl wenig Chancen“) bestätigten sich bei seinem Heimspiel somit nicht. Hauptgegner Kay Ruck aus Weilmünster, der in Wächtersbach die Klasse gewann, fiel im VW Golf aus.

Zum dritten Klassensieg aus heimischer Sicht kamen Marc Beilner/Udo Niederle (Hungen) im Opel Kadett GSI 16 V (+133 Sekunden), die zugleich den 15. Platz im Gesamt belegten.


Historikwertung

Vor dem eigentlichen Feld hatten die 26 Fahrzeuge des Historic- Rallye- Cup ihren Auftritt mit einer vorgegebenen Sollzeitwertung. Hier waren liebevoll aufgebaute Rallyeautos aus vergangenen Jahrzehnten zu bestaunen, wie etwa Mercedes Benz 220 S, Audi Coupe GT, oder BMW 2002 tii.

Hier gingen die ersten beiden Plätze nach Nordrhein- Westfalen. Mit 1, 5 Sekunden hatten Ralf Kleinemenke/Hans- Georg Sonnendecke (Gütersloh/Dortmund) im Volvo PV 544 die geringste Abweichung, gefolgt von Rolf Kirst/Boxer Schwolen /Bonn/Alfter) im Ford Escort RS mit 1, 8 Sekunden, sowie Harald und Karin Schäff (Nördlingen) vom RAMC Nördlingen im BMW 2002 mit 2 Sekunden.

Bestes mittelhessisches Team waren Klaus Erlenbeck/Reiner Kopp (Bad Vilbel/Münzenberg) im Lancia Fulvia mit 2, 4 Sekunden auf Rang 5.

Platz 8 belegten Edwin Bingel/Martin Bernhardt (Nidda) vom AMC Hungen im Opel Ascona 400 mit 3, 7 Sekunden. Lothar Köhler/Ursula Glöde (Laubach) wurden im Opel Kadett C Coupe mit 5, 3 Sekunden 17. und Dirk Schäpler/Sabine Backhaus (Eppstein/Lich) mit 29, 8 Sekunden 24.


Weitere Ergebnisse 18. ADAC Limes Rallye

16. Jochen Werner/Thomas Linsner (Neu- Anspach/Waldems) Taunus Racing Team, VW Golf, 1330 Sekunden, 17. Patrick Pietzonka/Christian Nake (Weilrod/Usingen) Opel Astra, 1334, 18. Peter Jaschinger/Michael Pfarrer

(Nidda) AMC Hungen, BMW M3, 1341, 19. Christoph Würtele/Markus Sienel

(Gießen/Pohlheim) AMC Gießen, Audi A4 Quattro, 1346, 23. Michael Grünwald/Axel Ganß (Wächtersbach/Büdingen) MSC Wächtersbach, Mazda 323, 1367, 25. Sven Jungwirth/Christoph Weiß (Wettenberg/Linden) AMSC Pohlheim, Opel Astra, 1369, 27. Maurice Moufang/Florian Oechler (Nidda/Schotten), MSC Horlofftal, BMW 318is, 1372, 29. Georg und Katja Hossfeldt (Gießen) AMC Hungen, VW Golf, 1374, 30. Reiner Hahn/Karl Heinz Möller (Reiskirchen/Schlüchtern) Wallenwein Motorsport, Subaru Impreza, 1387, 34. Michael Weichert/Matthias Emig (Langen/Fürth) Team DMV Frankfurt, BMW 318is, 1396, 36. Jens und Elke Hofmann (Waldgirmes) BMW 318is, 1406, 38. Ralf und David Wörner (Waldgirmes) Opel Kadett C Coupe, 1407, 39. Dirk Mootz/Jürgen Guntrum (Gießen/Wettenberg) AMC Gießen, Toyota Corolla, 1420, 40. Kim und Oliver Lauth (Usingen) BMW 318is, 1420,

41. Christian Sier/Meike Zettl (Heuchelheim/Grebenau) AMSC Pohlheim, BMW 318is, 1420, 42. Stefan Schopp/Britta Rittweger (Frankfurt/Netzbach) Taunus Racing Team, BMW 318is, 1423, 43. Stefan Spamer/Tanja Neunobel (Schotten/Gedern) VW Golf GTI 16V, 1426, 47. Kai Schönborn/Sascha Henrich (Usingen), Daihatsu Charade, 1438, 48. Christian Schuld/Benjamin Petersen (Hungen), AMC Hungen, Opel Kadett C Coupe, 1439, 49. Benjamin und Peter Steidl (Laubach) Seat Ibiza, 1442, 50. Ulrich Moses/Manuel Mössler (Weilrod) BMW 318is, 1443, 51. Timo und Marco Scheuerling (Butzbach) Skoda Favorit, 1451, 53. Björn Seitz/Volker Müller (Lich/Laubach) Nissan 100 NX, 1464, 54. Alexander Papendorf/Timo Rau (Hungen/Nidda) Seat Ibiza, 1474, 57. Torsten Tippner/Alexander Hirth (Nidda/Schotten) AMC Hungen, Opel Kadett C Coupe, 1493, 59. Gert und Nils Hildebrandt (Gießen) AMC Gießen, VW Polo, 1509, 60. Daniel und Sabrina Puschner (Reiskirchen) AMSC Pohlheim, VW Golf, 1530, 61. Ina Beck/Arno Enners (Gießen), VW Golf, 1530, 64. Nico und Daniel Czirpka (Laubach) Opel Corsa A, 1573, 65. Sabine Hancke/Sandra Jimenez/Sanchez (BMW M3), 1612


Rallyesplitter:

Comeback 1:

Nach knapp 18 Monaten Pause (Hessen Rallye Vogelsberg 2007) wegen eines kapitalen Motorschadens griff Altmeister Norbert Moufang wieder ins Lenkrad seines Opel Kadett C Coupe.

Nach eigener Zeitmessung hätte es nach seinen Worten für einen Podestplatz gereicht.

„Am Auto musste einiges gemacht werden und das dauerte eben seine Zeit“, meinte der Niddaer vor dem Start. Im Herbst plant der Niddaer wieder in Wertung zu fahren. Die Fanss dürften sich auf erneute Duelle zwischen ihm und seinem Marburger Markenkollegen Marco Koch freuen können.


Comeback 2:

Nach neun Jahren Pause (damals im Opel Kadett C Coupe) erlebte Jens Hofmann aus Waldgirmes im BMW 318is mit dem 36. Platz und Rang zwei in der Klasse ein Comeback nach Maß. Dessen Ehefrau Elke, früher ebenfalls als Beifahrerin unterwegs, war überglücklich. „Die waren alle so nett zu mir“, war ihr Resümee.


Debüt:

Reiner Hahn aus Reiskirchen beendete seine erste Rallye im angemieteten Subaru Impreza von Wallenwein Motorsport, dem Einsatzauto von Ellen Lohr in der deutschen Rallyemeisterschaft, auf dem guten 30. Gesamtrang. Für Hahn, der bisher Kartsport betrieb eine neue Erfahrung. Weitere Einsätze sind geplant.


Genaue Kontrolle:

Nicht jeder Teilnehmer hatte seinen vorgeschriebenen Fahreranzug bei der technischen Abnahme parat. „Bitte vorzeigen“, war die Antwort der Offiziellen.

Hintergrund sollen nicht ordnungsgemäße Reifen bei einigen Teams während der Rallye Ebern bei Nürnberg vor einer Woche gewesen sein, woraufhin bei der Abnahme verstärkt auf die Einhaltung der Regeln geachtet wurde .


Medieninteresse:

Nicht nur bei den Teilnehmern wird die „Limes“ geschätzt, auch von den Medien. Pressechef Kai Trömer nahm rund 30 Akkreditierungen entgegen.


Rallyeoldie mit rundem Geburtstag:

Ende September feiert Rallye- Urgestein Franz Grolig am 27. September im Bürgerhaus Wiesenbach bei Biedenkopf Geburtstag. Der nach eigenen Angaben „Grand Old Daddy of Motorsports“ wird 70, mit rund 50 Jahren Erfahrung im Rallyesport.

Linda

Torben Offline

Sprungkuppenüberseher


Beiträge: 91

26.09.2008 12:09
#24 RE: Limes-Rallye 08 Zitat · antworten
Und das schreibt die AutoBild-Motorsport in Heft 20/2008 vom 19.September auf Seite 49.

Man beachte den Herrn im Hintergrund :D

Heckantrieb! - Oder läufst du auf den Händen?

Dateianlage:
ABMS-Bericht_Limes-2008-Ausschnitt.pdf
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